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News

Kastrationspflicht für Freigänger?

Es gibt schätzungsweise zwei Millionen verwilderte Hauskatzen in Deutschland. Viele von ihnen sind hungrig und krank. Tierheime und Tierschutzorganisationen klagen jedes Jahr über die anflutenden Katzenschwemmen. Eine Kastrationspflicht für freigehende Katzen könnte das Problem auf lange Sicht lösen.

„Die Kastrations- und Registrierpflicht ist die einzig zukunftsfähige Lösung, um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere nachhaltig zu reduzieren“, heißt es in einer Mitteilung von „Peta“. Bundesweit haben bereits mehr als 200 Städte und Kommunen ein Kastrationsgebot für Katzen mit Freigang beschlossen.

Pflege

Katzenpflege – das Wohlfühlprogramm „light“
Als eher selbständige Tiere benötigen Katzen nicht allzu viel Pflege. Wenn Umfeld und Unterhaltungsangebot stimmen, ist vieles bereits erledigt, damit sich der oder die Vierbeiner wohlfühlen. Für alle Maßnahmen gilt das Prinzip „je früher, desto besser“, sodass sich das Tier von Kindespfoten an direkt an alles gewöhnt. Auch für spätere Untersuchungen oder Behandlungen beim Tierarzt ist das von Vorteil.

Worauf Sie beim regelmäßigen „Pflegeprogramm“ u.a. achten sollten:

- Katzentoilette
- Zahnhygiene
- Parasitenkontrolle
- Stressfaktoren
- Wechsel im Verhalten

Katzentoilette
Katzen sind hier empfindlich. Eine saubere, täglich gereinigte Katzentoilette ist daher ein Muss. Jede Katze sollte ihr eigenes WC haben. Welche Form, Platzierung, Aussehen und Einstreu akzeptiert oder bevorzugt werden, ist von Tier zu Tier verschieden.

Zahnhygiene
Um Zahnbelag und typischen Folgeerkrankungen im Gebiss oder der Mundhöhle vorzubeugen, ist Zahnpflege angesagt. Nach der ersten spielerischen Eingewöhnung mit Finger und Katzenzahnpasta allmählich zur speziellen Katzenzahnbürste übergehen und die Beläge sanft entfernen. Trockenfutter und spezielle Kau-Leckerlis können die Reinigung unterstützen, regelmäßige Zahnsteinkontrolle und -entfernung beim Tierarzt runden diesen Pflegeteil ab.

Parasitenkontrolle
Sie sollten auch Fell und Haut bei freilaufenden Katzen öfter auf äußere Parasiten wie Flöhe und Zecken kontrollieren, die Ohren auf Milbenbefall. Häufiges Kratzen ist ein erstes Indiz.
Über vorbeugende Mittel informiert Sie gerne Ihr Tierarzt, auch was parasitäre Erkrankungen oder Wurmkuren etc. angeht.

Stressfaktoren
Katzen sind Gemütstiere und reagieren zum Teil heftig auf Stress, Unruhe und Veränderung.
Typische Faktoren sind mangelnde Freiräume – auch durch andere Katzen –, Umzug oder Änderungen der gewohnten Umgebung und Abläufe. Aber auch die Überbeanspruchung der feinen Sinnesorgane durch starke Gerüche, Lärm und Hektik kann Ursache sein.
Auch wenn die Suche aufwendig sein kann, sollten die jeweiligen Ursachen abgestellt und ein passendes, katzengerechtes Umfeld geschaffen werden, um möglichen Problemen vorzubeugen.

Wechsel im Verhalten
Manche Veränderungen im Katzenleben beruhen auf normaler Entwicklung, Reife- und Lernprozessen. Plötzliche oder schwere Verhaltensänderungen sind dagegen ein Alarmzeichen, das aufmerksamen Katzenhalter/innen nicht entgehen wird. Oft hängen diese Störungen mit äußeren Stressfaktoren zusammen, es können aber auch ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken, insbesondere bei Problemen der Nahrungsaufnahme und Verdauung.
Auch hier ist Ursachenforschung wichtig, damit das seelische Gleichgewicht des Tieres wiederhergestellt werden kann.