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News

Kastrationspflicht für Freigänger?

Es gibt schätzungsweise zwei Millionen verwilderte Hauskatzen in Deutschland. Viele von ihnen sind hungrig und krank. Tierheime und Tierschutzorganisationen klagen jedes Jahr über die anflutenden Katzenschwemmen. Eine Kastrationspflicht für freigehende Katzen könnte das Problem auf lange Sicht lösen.

„Die Kastrations- und Registrierpflicht ist die einzig zukunftsfähige Lösung, um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere nachhaltig zu reduzieren“, heißt es in einer Mitteilung von „Peta“. Bundesweit haben bereits mehr als 200 Städte und Kommunen ein Kastrationsgebot für Katzen mit Freigang beschlossen.

Typische Problemsituationen

Bei unkastrierten Tieren kann das geschlechtsspezifische Verhalten (Harnmarkieren beim Kater, Rolligkeit bei der Kätzin) belasten, insbesondere bei Wohnungshaltung. Ihr Tierarzt berät Sie über Kastration und mögliche Alternativen.

Durch Kopfreiben markieren Katzen mit eigenen Duftstoffen (Pheromonen) Wohlfühlplätze, die Ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben. Um das Kratzmarkieren an (neuen) Einrichtungsgegenständen zu vermeiden, diese Stoffe dort verreiben oder versprühen. Diese Stoffe erhält man im Fachhandel oder indem man mit einem Tuch die Katzenwange abreibt.

Wechseln Sie bei mangelnder Sauberkeit bei der Toilette die Streu oder die Platzierung. Fehlende Sauberkeit in anderen Fällen deutet auf mögliche Stressfaktoren hin, ebenso plötzliche Hyperaktivität oder Aggressivität gegenüber Artgenossen oder Menschen.

Vor allem gekippte Fenster stellen eine lebensbedrohende Gefahrenquelle dar und sind in den Räumen zu vermeiden, zu denen Ihre Katze Zutritt hat.
Mit der ausgedehnten Fellpflege nehmen vor allem Langhaar- und Wohnungskatzen viele Haare auf. Um Haarballenbildung im Darm oder häufiges Erbrechen zu vermeiden, kann die Ernährung hier optimiert werden. Ihr Tierarzt berät Sie gern.