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News

Kastrationspflicht für Freigänger?

Es gibt schätzungsweise zwei Millionen verwilderte Hauskatzen in Deutschland. Viele von ihnen sind hungrig und krank. Tierheime und Tierschutzorganisationen klagen jedes Jahr über die anflutenden Katzenschwemmen. Eine Kastrationspflicht für freigehende Katzen könnte das Problem auf lange Sicht lösen.

„Die Kastrations- und Registrierpflicht ist die einzig zukunftsfähige Lösung, um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere nachhaltig zu reduzieren“, heißt es in einer Mitteilung von „Peta“. Bundesweit haben bereits mehr als 200 Städte und Kommunen ein Kastrationsgebot für Katzen mit Freigang beschlossen.

Das Katzen 1x1

Die "richtige" Katze
Es gibt so viele verschiedene Rassen, da haben Sie erstmal die Qual der Wahl. Normale Hauskatze, ein edles Rassetier, verschmuste Langhaarkatzen oder „gesprächige“ Siamesen – das Spektrum an Typen und Charakteren lässt keine Wünsche offen.

Auch die persönliche Wohnsituation und die Frage nach freiem Auslauf haben Einfluss auf die Entscheidung. Wer unsicher ist, kann sich bei erfahrenen Katzenhaltern oder in einschlägigen Zeitschriften und Büchern informieren, Kontakt mit Züchtern aufnehmen, Ausstellungen besuchen, im Internet stöbern oder dem nächsten Tierheim eine kleine Visite abstatten.

Züchter, Tierheim oder Kleinanzeige
Je nach Katzentyp ist ein guter Züchter die erste Wahl, damit Sie in Bezug auf Tiergesundheit und artgerechte Aufzucht auf der sicheren Seite sind. Gerade Rassetiere haben oft typische Charaktereigenschaften und Empfindlichkeiten, die Sie kennen sollten.

Bei klassischen Hauskatzen können Sie im Bekanntenkreis nachfragen, in regionalen Zeitschriften oder beim Tierheim in der Nähe. Es gibt mittlerweile auch zahlreiche Rundfunksender, die eine Sparte für Tierfreunde anbieten. Es spricht nichts dagegen, eine erwachsene Katze aufzunehmen. Planen Sie in jedem Fall genügend Zeit und Muße für die Eingewöhnungsphase ein, am besten ein freies Wochenende.

Tipp: Den neuen Mitbewohner möglichst bald zum Gesundheitscheck beim Tierarzt anmelden.

Belohnungen
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – das gilt auch zwischen Mensch und Katze: Belohnungen für besondere Leistungen sind ein probates Mittel in der Erziehung und bereichern das tägliche Miteinander. Es muss nicht immer ein Leckerli sein. Lob, Streicheleinheiten, Spielen oder ein neues Spielzeug stärken den „Teamgeist“ ebenso.

Tipp: Leckerlis und Belohnungshäppchen im „Kalorienplan“ berücksichtigen und von der Hauptfuttermenge abziehen.