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News

Schon gewußt?

Robuste Blutsauger

Entfernte Zecken werden oft im Waschbecken oder mit der Klospülung entsorgt. Aber: Zecken können unter Wasser bis zu 30 Tage überleben! Wir schicken eine Zecke also nur auf die Reise, aber ertrinken wird sie nicht. Ebenso überleben sie einen 40 Grad Waschgang problemlos und auch Temperaturen bis -8 Grad werden gut vertragen.

Fazit: Nur das Zerquetschen mit einem harten Gegenstand oder Verbrennen sind Methoden, eine entfernte Zecke sicher zu beseitigen.

Pflege

Alles für das Wohlbefinden
Pflege und Umgang mit dem treuen Gefährten entscheiden über das Wohlbefinden, die Lebensfreude und Intelligenz des Tieres. Wer die Bedürfnisse seines Hundes kennt, weiß, was ihm gut tut und gefällt.
Durch einen eingespielten Tagesrhythmus geht vieles wie von selbst, deshalb sind feste Zeiten für bestimmte Aktivitäten wichtig, z.B. Gassi gehen, Fütterung oder Spielen.
So können Sie Ihren Vierbeiner auch an wichtige Pflegemaßnahmen und -untersuchungen gewöhnen: Je früher, desto besser, dann lässt sich die regelmäßig notwendige Körperpflege auch beim erwachsenen Tier problemlos vornehmen.

Das „Pflegeprogramm“ des Hundes umfasst u.a.:
- Fell
- Haut
- Ohren
- Zähne
- Pfoten
- Zuwendung

Fell
Je länger das Hundefell, desto intensiver der Pflegeaufwand. Langhaarige Hunde sollten täglich gebürstet werden, für kurzhaarige Tieren reichen längere Intervalle. Verwenden Sie dazu Hundebürste oder Hundekamm und bürsten stets in Wuchsrichtung. So befreien Sie das Fell von Pollen, Pflanzenresten, Schmutz oder Parasiten und erhöhen die Schutzfunktion. Spezielle Bäder sind in der Regel nicht erforderlich. Bei Bedarf bitte nur tiergeeignete Zusätze und spezielle Hundeshampoos verwenden.

Haut
Regelmäßige Hautuntersuchungen sind notwendig, um Verletzungen, Parasitenbefall oder Hautprobleme wie Ekzeme oder allergische Reaktionen frühzeitig zu erkennen.
Die Haut besitzt eine natürliche Barrierefunktion gegen äußere Einflüsse und Schadstoffe, je besser dieses Organ mit Nährstoffen versorgt wird, desto wirksamer ist dieser Schutz.
Vorbeugend gegen Parasitenbefall können Sie spezielle Halsbänder oder Hauttropfen einsetzen. Eine Zeckenzange gehört zur Grundausstattung.

Augen und Ohren
Hunde orientieren sich überwiegend über den Geruchssinn und Geräusche. Den Ohren sollten Sie deshalb, ebenso wie der Haut, besondere Aufmerksamkeit schenken. Zu empfehlen ist die wöchentliche Kontrolle auf Rückstände, Schorf, Entzündungen oder ungewöhnlichen Geruch. Auch häufiges Kratzen, ohne ersichtliche Ursache, kann auf ein Problem hindeuten, dass einen Arztbesuch erfordert.
Augen und Augenwinkel sollten Sie auf Rückstände und Fremdkörper prüfen und auf mögliche Bindehautreizungen (gerötete Augen) achten.

Zähne
Zähneputzen ist auch für ein gesundes Hundegebiss unerlässlich. Der Hund sollte von Klein auf daran gewöhnt werden. Mit einer speziellen Hundezahnbürste und -pasta reinigen Sie das Gebiss von Resten und Belägen. Regelmäßige Zahnsteinkontrolle und -entfernung beim Tierarzt runden diesen Pflegeteil ab.

Pfoten
Auch wenn keine offensichtlichen Probleme zu erkennen sind, empfiehlt es sich, des Öfteren nach den vier Pfoten zu schauen. Je nach Bodenbeschaffenheit nutzen sich die Krallen mehr oder weniger ab und müssen gelegentlich gekürzt werden. Da die Krallen teilweise durchblutet sind, ist hier besondere Vorsicht angesagt. Wenn Sie nicht selbst mit der Krallenschere umgehen möchten, überlassen Sie dies dem Tierarzt.

Zuwendung
So wichtig wie die Körperpflege, ist auch die Gemütslage und mentale Verfassung Ihres Vierbeiners. Nehmen Sie sich deshalb ausreichend Zeit für körperliche Betätigung und Pflege, für Erziehung, Streicheleinheiten und den richtigen „Familienanschluss“ Ihres Lieblings.
Das Umfeld muss zu Charakter, Größe und Bewegungsdrang des Tieres passen, um Stress zu vermeiden und möglichen Problemen vorzubeugen. Dann steht einem fröhlichen und zufriedenen Miteinander nichts mehr im Wege.