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Robuste Blutsauger

Entfernte Zecken werden oft im Waschbecken oder mit der Klospülung entsorgt. Aber: Zecken können unter Wasser bis zu 30 Tage überleben! Wir schicken eine Zecke also nur auf die Reise, aber ertrinken wird sie nicht. Ebenso überleben sie einen 40 Grad Waschgang problemlos und auch Temperaturen bis -8 Grad werden gut vertragen.

Fazit: Nur das Zerquetschen mit einem harten Gegenstand oder Verbrennen sind Methoden, eine entfernte Zecke sicher zu beseitigen.

Das Hunde 1x1

Tipps rund um die Anschaffung eines vierbeinigen Familienmitglieds

Welcher Hund passt zu Ihnen? Ein Familienhund, Sportskamerad oder „Schmusetier“? Rüde oder Hündin? Rasse- oder Mischlingshund? Angesichts der Möglichkeiten schwirrt schnell der Kopf. Es gibt hunderte verschiedene Rassen und noch mehr Mischlinge, da haben Sie erst mal die Qual der Wahl. Damit alles passt, sollte die Entscheidung für einen bestimmten Hund wohlüberlegt sein. Fragen Sie bei erfahrenen Hundebesitzern und Fachleuten nach. Bei Vereinen, Tierheimen oder Ausstellungen finden Sie gute, direkte Ansprechpartner und Empfehlungen.

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Alles eine Frage des Temperaments

Züchter, Tierheim, Internet oder doch der Nachbar?

Checkliste für die Anschaffung eines Welpen

Die ersten gemeinsamen Schritte im neuen Zuhause

Alles eine Frage des Temperaments

Es gibt viele schöne Hunde, egal ob Rassehund oder Mischling. Aber eine Dogge oder ein ähnlicher Hund mit einem Gewicht von 70 kg passt leider nicht in jede Wohnung.
Überlegen Sie sich daher gut, welcher Hund von Größe und Temperament am besten in Ihr Leben passt und ob Sie sich ein Hundeleben lang ausreichend um ihn kümmern können. Hütehunde wie Border Collies und Australian Shepherds beschützen gerne – im Zweifel auch Autos oder ihren Besitzer, wenn die Hunde nicht ausreichend beschäftigt sind. Bei Mischlingen ist in der Regel ein Mix aus typischen Eigenschaften der jeweiligen Rassen zu erkennen.
Informationen zu den verschiedenen Charakteren erhalten Sie in Fachbüchern und -zeitschriften, beim Tierarzt, Hundetrainer oder Verband für das Deutsche Hundewesen.

Züchter, Tierheim, Internet oder doch der Nachbar?

Bei der Suche nach dem passenden Vierbeiner stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten offen. Adressen seriöser Züchter sind beispielsweise über den Verband für das Deutsche Hundewesen erhältlich. Welpen von Züchtern besitzen in der Regel Papiere und einen aktuellen Impfpass, sind vom Tierarzt untersucht und geimpft, regelmäßig entwurmt und bei Abgabe mindestens 8 Wochen alt. Manchmal sind aber auch aus dem Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft Welpen abzugeben. Hier ist es wichtig, dass beide Elterntiere gesund sind und keine vererbbaren Krankheiten haben. Auch Tierheime sind eine gute Anlaufstelle auf der Suche nach dem vierbeinigen Familiennachwuchs. In diesen Fällen sollten Sie genau hinschauen:

  • bei Anzeigen in Tageszeitungen oder im Internet: Das könnten unseriöse Welpenhändler sein, die Welpen nicht artgerecht halten, sie zu früh von der Mutter trennen oder nicht für ausreichende tierärztliche Vorsorgebehandlungen sorgen.
  • bei Züchtern und Anbietern vieler Rassen oder mehrerer Würfe: Die seriöse Aufzucht von Welpen braucht Zeit, Platz und eine artgerechte Haltung. Unter vielen verschiedenen Rassen und Würfen gleichzeitig leiden die Muttertiere und die Welpen.
  • wenn beim Besuch des Züchters das Muttertier nicht zu sehen ist: Ein seriöser Züchter zeigt die Mutter - wenn nicht kann das ein Hinweis auf einen unseriösen Welpenhändler sein.

Checkliste für die Anschaffung eines Welpen:

  • Abgabe frühestens mit 8 Wochen.

  • Das Muttertier ist zu sehen und ist ebenfalls gesund, freundlich und aufmerksam.

  • Der Bereich der Welpen ist sauber und groß genug.

  • Die Welpen sind gut genährt, haben glänzendes Fell und sind augenscheinlich gesund (kein Augen- oder Nasenausfluss, kein verklebtes Hinterteil, kein Durchfallkot).

  • Die Welpen sind zutraulich und aufgeweckt.

  • Die Welpen wurden regelmäßig entwurmt.

  • Bei der Abgabe wurde der Welpe vom Tierarzt untersucht und geimpft, er besitzt also einen ausgefüllten Impfausweis. Die erste Impfung erfolgt in der Regel im Alter von 8 Wochen.

  • Ob vom Züchter oder von privat, für die Welpen sollte ein großes Spiel- und Bewegungsareal vorhanden sein.

Grundsätzlich: Nehmen Sie sich Zeit! Wenn Sie sich beim ersten Besuch nicht entscheiden können, gehen Sie ein zweites Mal vorbei.

Ein Kaufvertrag kann sinnvoll sein.

Die ersten gemeinsamen Schritte im neuen Zuhause:

Die neue Umgebung:
Die ersten Tage sollten Sie sich viel Zeit nehmen, um die Eingewöhnung für das Tier zu erleichtern. Natürlich vermisst der Welpe seine Mutter, Geschwister und die alte Umgebung. Ablenkung, Beschäftigung und manchmal auch das Mitnehmen bekannter Gegenstände wie eine Decke oder ein Spielzeug können hilfreich sein.
Welpen sind neugierig: Sie erkunden und testen alles auf Geschmack, Festigkeit und Verwendbarkeit. Daher alles Gefährliche außer Reichweite des Welpen aufbewahren – giftige Pflanzen, Medikamente, zerbrechliche Gegenstände, Haushaltsreiniger, verschluckbare Kleinteile oder offen liegende Kabel haben in der Nähe des Welpen nichts zu suchen. Auch Treppen können eine Gefahrenquelle sein.

Stubenreinheit:
Wie schnell ein Welpe stubenrein wird, ist ganz individuell. Eine Bestrafung oder lautes Schimpfen helfen dabei selten: Das stresst nur noch mehr, gerade in der Anfangsphase. Am besten gehen Sie häufig raus. Mit Geduld, Aufmerksamkeit und ein bisschen Konsequenz wird jeder Welpe stubenrein.

Erziehung:
Es gibt viele verschiedene Erziehungsansätze. Bei der Suche können spezielle Bücher, Hundeschulen, Hundetrainer oder Spielgruppen für Welpen helfen. Für was Sie sich auch entscheiden: Passen Sie die Erziehung und die Regeln individuell für den Hund und die jeweilige Lebenssituation an. Gewaltanwendung ist generell tabu. Grundsätzlich ist die Sozialisierung des Welpen oder Junghundes wichtig: Ein Hund, der ohne Kontakt zu Artgenossen und ohne größere Auseinandersetzung mit der Umwelt groß wird, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit sein ganzes Leben Probleme mit anderen Hunden oder neuen Situationen.

Futter:
Passen Sie das Futter den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes an: Je nach Größe des Hundes besteht ein anderer Bedarf.
Es ist sinnvoll, sich vom Züchter zunächst das gewohnte Welpenfutter geben zu lassen. Verträgt der Welpe das Futter gut, spricht nichts dagegen es weiter zu geben. Bei Bedarf stellen Sie das Futter am besten vorsichtig um und mischen das neue Futter zunächst mit dem Alten. Um die Umstellung zu erleichtern, können Sie Nahrungsergänzungen mit natürlichen Darmbakterien füttern, zum Beispiel SymbioPet.